Dienstag 14. Juli
Gemeinsam für die Gefühle der Zwerge
Nach den Ereignissen der vergangenen Tage ist die Stimmung im Zwergendorf deutlich entspannter. Thorin und die Zwerge haben ihren Streit beigelegt und wir hoffen, dass die verlorenen Gefühle schon bald wieder dorthin zurückkehren, wo sie hingehören.
Am Morgen machen wir uns in Gruppen auf einen Orientierungslauf. Ausgerüstet mit Karte und Kompass suchen wir die verschiedenen Posten und stellen unterwegs unser Geschick und unseren Orientierungssinn unter Beweis. Nach dem erfolgreichen Abschluss wartet noch ein besonderes Highlight auf uns: Wir packen das Sprungtuch aus und lassen uns gegenseitig hoch in die Luft katapultieren.
Am Nachmittag ist nochmals Teamwork gefragt. Aus Holzstäben bauen die Gruppen ihre eigenen Brücken. Dabei wird fleissig geplant, ausprobiert und immer wieder verbessert. Doch am Ende zählt nicht nur, wie die Brücke aussieht, sondern vor allem, wie stabil sie ist. Beim grossen Belastungstest zeigt sich schliesslich, welche Konstruktion dem grössten Gewicht standhalten kann und sich den Sieg verdient.
Am Abend taucht plötzlich Thorin wieder auf. Seit seiner Versöhnung mit den Zwergen möchte er ihnen ihre Gefühle unbedingt zurückgeben. Doch es gibt ein grosses Problem: Die dunklen Gefühlsklauer, mit denen er sich damals verbündet hatte, weigern sich. Sie haben Gefallen an den gestohlenen Gefühlen gefunden und wollen sie um keinen Preis wieder herausgeben.
Thorin ist sichtlich verzweifelt. Er macht sich grosse Vorwürfe, denn ohne ihn wären die Gefühlsklauer niemals an die Gefühle der Zwerge gelangt. Nun hat er Angst, dass die Zwerge ihre Emotionen nie mehr vollständig zurückbekommen werden.
Natürlich lassen wir ihn mit diesem Problem nicht allein. Gemeinsam beschliessen wir, Thorin zu helfen und den Gefühlsklauern entgegenzutreten. Thorin weiss ungefähr, wo sich ihr Hauptquartier befindet, und macht sich sofort auf die Suche danach. Wir hoffen, dass wir ihn schon bald unterstützen können.
Während Thorin unterwegs ist, verbringen wir den Abend beim traditionellen Präsentationsabend. In den Gruppen entstehen kreative PowerPoint-Präsentationen voller lustiger Statistiken, unvergesslicher Momente, Insider und besonderer Erinnerungen aus dem Lager. Anschliessend werden die Präsentationen der ganzen Schar gezeigt. Es wird viel gelacht und gemeinsam auf die vergangenen Lagertage zurückgeblickt.

OL: Posten Volleyball

OL

Sprungtuch

Gian, Norman & Liam

Brücken bauen

Brücken bauen

Präsentationsabend
Montag 13. Juli
Verzwickte Verachtung
Gestern Nacht wurden wir von Thorin unschön aus dem Schlaf geweckt. Als wir uns schnell auf dem Lagerplatz versammelt hatten, sind auch die Zwerge zum Geschehen hinzugestossen. Nach einer heftigen Diskussion, die bald im Streit endete, haben wir uns entschlossen, die Schar in zwei Gruppen zu teilen um beiden Parteien die Gelegenheit zur Aussprache zu bieten.
Gruppe Thorin:
Nachdem Thorin mit seiner Gruppe ein stilles Örtchen im Zwergendorf Ober-Gumsle gefunden hatte, schilderte er uns seine Sicht der Dinge. Nachdem er aufgrund seiner Grösse immer wieder gehänselt worden war, hatte er zu einer drastischen Massnahme gegriffen und den Zwergen die Gefühle geklaut. Laut ihm sind also die Zwergen und deren fieses Verhalten an unserem Fiasko Schuld.
Gruppe Zwerge:
Auch die Zwerge schilderten ihre Lage. Da Thorin ihnen die Gefühle geklaut hatte, ist er offensichtlich der einzig wahre Bösewicht.
Unsere Schar ist wortwörtlich gespalten. Die eine Hälfte ist der Meinung, dass Thorin einen grossen Fehler begangen hat und die andere ist überzeugt, die Zwerge seien Schuld, da diese Thorin ja zuvor gemobbt und ausgeschlossen hatten. In einer Partie Völkerball versuchten wir einen Sieger ausfindig zu machen. Dieses Spiel brachte uns aber keinesfalls den erhofften Frieden, sondern vertiefte die Verachtung zwischen den zwei Lagern. Müde und zerstritten gingen wir ins Bett.
Am nächsten Morgen ging es mit den gleichen Fronten weiter. Nach dem Frühstück versuchten wir herauszufinden, wer recht behalten sollte. Dafür bereiteten die Leiter*innen eine Challenge vor: die beiden Gruppen konnten sich jeweils einzeln auf ein grosses Kartenkunden-Quiz vorbereiten, um anschliessend ihre Kentnisse unter Beweis zu stellen.
Als sich beim Mittagessen die beiden Parteien noch weiter auseinander lebten und die Verachtung zwischen den beiden Gruppen wuchs, beschlossen wir uns bei einem Geländegame die Zutaten für unser Abendessen zu erkämpfen. Über dem Gaskocher bereiteten beide Gruppen selbständig ihr Abendessen zu und assen anschliessend ebenfalls getrennt.
Um am Abend endgültig den Gewinner der Auseinandersetzung zu bestimmen, kämpften wir in einer Gameshow um die letzen Punkte. Als sich Thorins Gruppe knapp den Sieg erkämpft hatte, kamen wir aber schlussendlich zur Erkentniss, dass uns dieser ganze Wettbewerb nicht weiter gebracht hat und unsere gegenseitige Verachtung dementsprechend umsonst war.
Im echten Leben gibt es schliesslich auch nicht nur Schwarz und Weiss, und so versöhnten sich Thorin und die drei Zwerge wieder. Thorin versprach Chosé, Luno und Rosie, dass er ihre Gefühle spätestens morgen wieder zrurückgeben werde...

Kartenkunde

Abendessen

Abendessen

Abendessen

Game-Show

Versöhnung der Zwerge
Sonntag 12. Juli
Richtig Wütend!
Nachdem wir gestern das Gefühl Ekel erlebt haben, steht heute ein weiteres wichtiges Gefühl im Mittelpunkt: Wut. Gemeinsam möchten wir herausfinden, wie sich Wut anfühlt und wie wir am besten mit ihr umgehen können.
Der Morgen beginnt sportlich mit einer grossen Runde Brennball. Mit viel Einsatz, schnellen Sprints und cleveren Spielzügen kämpfen die Teams um jeden Punkt. Es wird angefeuert, gelacht und gemeinsam um den Sieg gespielt.
Am Nachmittag wartet bereits die nächste Herausforderung auf uns. In verschiedenen Escape Rooms müssen die Gruppen knifflige Rätsel lösen, Hinweise kombinieren und als Team zusammenarbeiten. Sobald ein Raum erfolgreich gemeistert wurde, durfte die Gruppe direkt zum nächsten wechseln. Am Ende gewinnt die Gruppe, welche alle Räume in der kürzesten Zeit lösen konnte. Teamwork, logisches Denken und eine gute Kommunikation waren dabei der Schlüssel zum Erfolg.
Am Abend wird es etwas ruhiger. In den Gruppen setzen wir uns bewusst mit dem Gefühl Wut auseinander. Gemeinsam sprechen wir darüber, wie sich Wut anfühlt, wodurch sie entstehen kann und wie jede und jeder unterschiedlich darauf reagiert. Wir überlegen uns auch, was helfen kann, wenn man wütend ist, und wie wir respektvoll mit den Gefühlen anderer umgehen können. Dabei merken wir schnell: Wut gehört genauso zu uns wie Freude oder Angst, wichtig ist, wie wir mit ihr umgehen.
Zum Abschluss des Tages versammeln wir uns gemeinsam am Lagerfeuer. Während über dem Lagerplatz langsam die Sterne erscheinen, rösten wir feine Schoggibananen über dem Feuer, singen unsere Lieblingslagerlieder und geniessen die gemütliche Stimmung.
Obwohl Wut oft als unangenehmes Gefühl wahrgenommen wird, haben wir heute gelernt, dass auch sie ihren Platz hat. Vielleicht sind wir den verlorenen Gefühlen der Zwerge damit wieder einen kleinen Schritt näher gekommen.

Kettenfangis

Siestaprogramm

Siestaprogramm

Siestaprogramm
Samstag 11. Juli
Alles Eklig!
Als wir heute Morgen aufwachen, wartet bereits die erste gute Nachricht auf uns: Unsere Leiter:innen sind wieder ganz die Alten! Zum Glück hält Thorins Zauber bei Menschen nicht so lange an wie bei den Zwergen. Die Freude ist gross, alle wieder mit ihren Gefühlen zurückzuhaben, und wir können unser Abenteuer gemeinsam fortsetzen.
Heute widmen wir uns dem nächsten Gefühl: Ekel.
Am Vormittag absolvieren wir einen abwechslungsreichen Postenlauf rund um unsere Sinne. An verschiedenen Stationen testen wir unseren Geruchs-, Geschmacks- und Tastsinn. Manchmal ist es gar nicht so einfach zu erraten, was man gerade riecht oder schmeckt, und bei manchen Düften oder Kostproben verzieht sich das eine oder andere Gesicht. Genau so soll es heute sein!
Am Nachmittag geht es mit einem spannenden Geländespiel weiter. Durch verschiedene Aufgaben und Spiele sammeln die Gruppen bunte Bändeli. Mit diesen können sie sich im Shop unterschiedlichste Zutaten kaufen. Doch nicht etwa für einen feinen Kuchen! Das Ziel ist es, den ekligsten Trank überhaupt zu brauen. Mit viel Kreativität werden die ungewöhnlichsten Zutaten kombiniert und kräftig verrührt.
Natürlich müssen die fertigen Tränke anschliessend auch getestet werden. Ein mutiger Zwerg erklärt sich bereit, alle Kreationen zu probieren und den ekligsten Trank zu küren. Am Ende gibt es einen eindeutigen Sieger.
Am Abend erwartet uns dann ein ganz besonderes Programm. Da Liebe und Romantik, zumindest aus Sicht vieler Kinder, ziemlich eklig sein können, passt der traditionelle Dateabend perfekt zu unserem heutigen Gefühl.
In liebevoll zusammengestellten Zweiergruppen geniessen wir ein fantastisches 8-Gänge-Menü, das unsere grossartige Küchenmannschaft mit viel Herzblut zubereitet hat. An dieser Stelle ein riesiges Dankeschön an unsere Küma, die uns jeden Tag aufs Neue kulinarisch verwöhnt!
Nach dem feinen Essen wird die Tanzfläche eröffnet. Bei der anschliessenden Disco wird getanzt, gelacht und gefeiert, bis der Tag schliesslich müde, aber glücklich zu Ende geht.

Morgensport

Frühstück

Abwaschen

Postenlauf Schmecken, Riechen, Fühlen

Älteste Jungs

Jüngste Mädchen

Jüngste Jungs

Geländespiel

Tränke kosten

Olivia & Henry

Jonas & Sevi

Simon & Aleyna

Kenzo & Lani

Security- und Fototeam

1. Gang

Dateabend

Dateabend

Disco
Freitag 10 Juli
Hilfsleiter-Tag
Heute war für uns Hilfsleiter:innen ein ganz besonderer Tag. Nachdem den Leiter:innen am Vorabend ihre Gefühle gestohlen worden waren, konnten sie das Lagerprogramm nicht mehr übernehmen. Also waren wir gefragt und durften den heutigen Lagertag selbst gestalten.
Am Morgen besuchte uns der Bergzwerg Gimbli. Er erzählte uns traurig, dass seine Freunde verschwunden seien und er deshalb das Gefühl Trauer nicht mehr spüren könne. Gemeinsam überlegten wir, wie wir ihm helfen könnten. Dazu spielten wir zuerst ein Klämmerlispiel. Für jede richtig beantwortete Frage erhielten wir Wäscheklammern, mit denen wir verschiedenes Bastelmaterial einkaufen konnten. Aus diesen Materialien bauten wir kreative Trauermaschinen, die Gimbli dabei helfen sollten, seine Gefühle wiederzufinden.
Kurz vor dem Mittag präsentierten wir ihm unsere Erfindungen und probierten sie gemeinsam aus. Tatsächlich schienen sie zu funktionieren: Gimbli wurde richtig traurig. Zwar verschwand er danach wieder, doch wir hofften, dass dies ein wichtiger Schritt war, um seine Gefühle zurückzubekommen.
Am Nachmittag stand ein abwechslungsreicher Postenlauf auf dem Programm. Dabei lernten wir vieles rund um die Erste Hilfe. Wir übten die stabile Seitenlage, erfuhren, wie verschiedene Wunden behandelt werden und welche Notfallnummern man im Ernstfall wählen muss. Ausserdem schrieben wir Gimbli einen aufmunternden Brief, um ihm in dieser schwierigen Zeit etwas Trost zu schenken.
Am Abend kam Gimbli nochmals bei uns vorbei. Er wirkte noch immer traurig, deshalb wollten wir ihn unbedingt etwas aufmuntern. In den Gruppen bereiteten wir lustige Theaterstücke vor und führten sie ihm vor. Schon nach kurzer Zeit konnten wir sehen, wie sich seine Stimmung besserte. Er musste lachen und schien sich wieder etwas wohler zu fühlen.
Als Gimbli sich schliesslich verabschiedete, wirkte er deutlich glücklicher als noch am Morgen. Zufrieden gingen auch wir schlafen, stolz darauf, dass wir den Tag gemeinsam gemeistert und Verantwortung übernommen hatten.

Geländespiel

Geländespiel

Gesichtsbemahlung

Gimbli
Donnerstag 09. Juli
Ein Tag voller Freude
Nachdem wir uns gestern mit dem Gefühl der Angst auseinandergesetzt haben, steht heute ein deutlich schöneres Gefühl im Mittelpunkt: Freude. Gemeinsam hoffen wir, dass wir mit vielen glücklichen Momenten den Zwergen ein Stück ihrer verlorenen Emotionen zurückbringen können.
Der Morgen beginnt deshalb ganz entspannt mit einem Wellnesstag. Die Kinder dürfen selbst entscheiden, worauf sie Lust haben. An verschiedenen Posten können Gesichtsmasken aufgetragen, Handpeelings ausprobiert oder die Nägel bunt lackiert werden. Wer möchte, lässt sich eine neue Frisur flechten oder geniesst eine wohltuende Massage, beste Voraussetzungen also, um möglichst viel Freude zu erleben.
Am Nachmittag wird es wieder etwas actionreicher. Beim Wasserpostenlauf warten verschiedene lustige Herausforderungen auf die Gruppen. Für die nötige Abkühlung ist ebenfalls gesorgt, denn das Highlight des Nachmittags ist unsere selbstgebaute Wasserrutsche.
Auch am Abend bleibt die gute Stimmung erhalten. Beim XXL-Leiterlispiel verwandelt sich der Lagerplatz in ein riesiges Spielfeld. Die Gruppen würfeln sich Feld für Feld vorwärts. Je nachdem, wo sie landen, wartet an einem Posten eine spannende, knifflige oder lustige Aufgabe auf sie. Doch Vorsicht: Nicht jeder Würfelwurf bringt einen näher ans Ziel. Manchmal geht es auch ein paar Felder zurück oder man darf sogar einige überspringen. Bis zum Schluss bleibt es spannend, welche Gruppe das Ziel zuerst erreicht.
Gerade als wir den gelungenen Tag beenden und uns auf die Nachtruhe vorbereiten wollen, wird die Freude jäh unterbrochen.
Plötzlich tauchen erneut die dunklen Gestalten auf. Noch bevor jemand reagieren kann, entreissen sie allen Leiter:innen ihre Gefühle.
Die Hilfsleiter:innen übernehmen sofort Verantwortung und kümmern sich um die Kinder. Sie begleiten alle sicher durch den Abend und bringen die Schar schliesslich ins Bett.
Was ist mit den Leiter:innen geschehen? Werden sie ihre Gefühle jemals zurückerhalten? Und wie sollen wir den Zwergen helfen, wenn nun auch unsere eigenen Leiter:innen keine Emotionen mehr besitzen?
Mit diesen Fragen endet ein Tag, der so fröhlich begonnen hatte, und plötzlich ganz anders zu Ende geht.

Gesichtsmasken

Frisuren

Nägel lackieren

Wasserrutsche

XXL-Leiterlispiel
Mittwoch 08. Juli
Angst
Der heutige Morgen beginnt sportlich. Beim grossen Sporttag treten wir in verschiedenen Disziplinen gegeneinander an und geben unser Bestes. Ob Schnelligkeit, Geschicklichkeit oder Teamwork, überall wird mitgefiebert, angefeuert und um jeden Punkt gekämpft.
Am Nachmittag wird es dann spannend. Im Kriminalhaus warten erneut die geheimnisvollen Freunde der Zwerge auf uns. In kleinen Gruppen befragen wir die verschiedenen Fabelwesen, stellen ihnen Fragen, durchsuchen ihre Zimmer nach Hinweisen und lösen knifflige Rätsel. Stück für Stück setzen wir die einzelnen Puzzleteile zusammen und kommen der Wahrheit immer näher.
Schliesslich lüftet sich das Geheimnis.
Der grosse Zwerg Thorin war früher selbst ein Bewohner des Zwergendorfs. Wegen seiner aussergewöhnlichen Grösse wurde er jedoch von den anderen Zwergen ausgeschlossen und gehänselt. Aus Wut und Enttäuschung entschied er sich, allen Zwergen ihre Gefühle zu stehlen. Erst jetzt verstehen wir, weshalb er sich gegen sein eigenes Volk gewendet hat.
Gerade als wir überlegen, wie wir den Zwergen nun helfen können, erscheint der Drache mit einer neuen Idee. Vielleicht reicht es gar nicht, die Gefühle einfach zurückzugeben. Vielleicht müssen wir jedes einzelne Gefühl selbst erleben und bewusst durchleben, damit auch die Zwerge wieder fühlen können.
Noch am selben Abend beginnen wir mit dem ersten Gefühl: Angst.
Beim Gruselabend dürfen alle selbst entscheiden, wie mutig sie sein möchten. Wer sich traut, tastet sich blind durch einen geheimnisvollen Parcours. Andere lauschen schaurigen Gruselgeschichten oder stellen sich kleinen, etwas ekligen Herausforderungen. Wer es lieber etwas ruhiger mag, verbringt den Abend am Malposten und lässt seiner Kreativität freien Lauf.

Rätsel lösen

Dessert

Älteste Jungs

Anstehen für den Gruselparcour
Dienstag 07. Juli
HL-Wanderung
Für unsere Hilfsleiter stand dieses Jahr ein ganz besonderes Abenteuer auf dem Programm: eine zweitägige Wanderung mit Übernachtung unter freiem Himmel.
Am Morgen machten wir uns gemeinsam auf den Weg Richtung Lungernsee. Nach einigen Kilometern erreichten wir den wunderschönen See, wo wir unsere Mittagspause verbrachten. Natürlich durfte bei den sommerlichen Temperaturen auch ein Sprung ins kühle Wasser nicht fehlen. Frisch gestärkt ging es anschliessend weiter.
Mit der Gondel fuhren wir ein gutes Stück den Berg hinauf. Doch damit war der Aufstieg noch lange nicht geschafft. Von der Bergstation aus wanderten wir weiter, immer höher hinauf, bis wir schliesslich unseren Übernachtungsplatz erreichten.
Dort hiess es zuerst anpacken. Gemeinsam bauten die Hilfsleiter ihre Blachenzelte auf und richteten sich für die Nacht ein. Anschliessend wurde gemeinsam selbst gekocht, gegessen und alles für einen gemütlichen Abend vorbereitet.
Den restlichen Abend verbrachten wir am knisternden Lagerfeuer. Bei guten Gesprächen, viel Gelächter und einem beeindruckenden Sternenhimmel liessen wir den Tag ausklingen. Später krochen alle in ihre selbstgebauten Blachenzelte. Zwar frischte der Wind in der Nacht etwas auf, doch die Zelte hielten erstaunlich gut stand. Wer bereits um fünf Uhr morgens wach war, wurde sogar mit einem wunderschönen Sonnenaufgang über den Bergen belohnt.
Nach dem Frühstück wartete bereits die nächste Herausforderung. Die Hilfsleiter erhielten eine Karte und einen Kompass und sollten den Rückweg selbstständig finden. Anfangs sorgte die Karte noch für einige fragende Gesichter. Doch nachdem der entscheidende Hinweis kam, dass ein Blick in die Zeichentabelle manchmal Wunder wirken kann, fanden sich die Gruppen immer besser zurecht. Mit viel Teamwork, Mut und einer guten Portion Orientierungssinn machten sie sich selbstständig auf den Heimweg.
Dass die Leiter*innen dabei mit etwas Abstand ebenfalls unterwegs waren, um im Notfall helfen zu können, behalten wir an dieser Stelle einfach für uns.
Am Abend zurück im Lager durften wir uns dann anhören, dass wir ja unmöglich müde sein könnten, schliesslich hätten wir den ganzen Tag «gar nichts gemacht» und uns das Abendessen nicht wirklich verdient. Wir liessen die Hilfsleiter selbstverständlich in diesem Glauben und hörten uns ihre manchmal leicht übertriebenen und stolzen Geschichten mit einem Schmunzeln an. Dieses kleine Geheimnis bleibt einfach zwischen den Eltern, die diesen Eintrag lesen, und uns.

Hilfsleiter

Wanderung zum Schlafplatz

Kochen

Zelte aufbauen

Fast fertig...

Gruppenabend

Schlafenszeit

Zeltplatz

Wanderung zum Lagerhaus
Dienstag 07. Juli
Auf der Suche nach dem Goldschatz
Auch heute Morgen besucht uns wieder einer der Zwerge. Er erzählt uns von einer alten Legende: Am Ende des Regenbogens soll sich ein Topf voller Gold befinden. Vielleicht steckt darin ja die Lösung für das Unglück der Zwerge? Voller Hoffnung beschliessen wir, uns sofort auf die Suche zu machen.
In unseren Gruppen brechen wir zu verschiedenen Wanderungen auf. Gemeinsam erkunden wir Wälder, Wiesen und versteckte Wege, immer mit dem Ziel vor Augen, den sagenumwobenen Goldschatz zu finden. Unterwegs wird viel gelacht, gespielt und die wunderschöne Natur rund um unser Lagerplatz genossen. Tatsächlich haben die jüngsten Gruppen am Ende ihrer Wanderung Erfolg und entdecken den Topf voller Gold.
Mit grosser Vorfreude bringen wir den Schatz zurück ins Zwergendorf. Doch schon bald wird klar, dass das Gold allein das Problem der Zwerge nicht lösen kann. Ihre Gefühle sind noch immer verschwunden. Gemeinsam erkennen wir, dass Geld und Gold zwar wertvoll sein können, aber uns nicht wirklich glücklich machen.
Am Abend lassen wir unserer Kreativität freien Lauf. Gemeinsam mit ihren Leiterinnen und Leitern entwickeln die einzelnen Gruppen kleine Theaterstücke. Mit viel Fantasie, lustigen Ideen und schauspielerischem Talent entstehen ganz unterschiedliche Szenen, die anschliessend der ganzen Schar präsentiert werden. Es wird herzlich gelacht und kräftig applaudiert, ein gelungener Abschluss eines anstrengenden aber erlebnisreichen Tages.

Unser Lagerhaus
Montag 06. Juli
Ein typischer Jubla-Tag
Auch am heutigen Morgen besucht uns wieder einer der Zwerge. Gespannt hoffen wir auf gute Nachrichten, doch sein trauriger Blick verrät bereits alles. Trotz unserer bisherigen Bemühungen hat sich noch nichts verändert. Die Zwerge können ihre Gefühle noch immer nicht spüren und auch das Glück ist bisher nicht zurückgekehrt.
Nach kurzem Überlegen fassen wir einen Entschluss: Vielleicht brauchen die Zwerge einfach einen richtigen, typisch echten Jubla-Tag. Schliesslich sind es genau diese gemeinsamen Erlebnisse, die unsere Lager jedes Jahr so besonders machen.
Am Vormittag lernen wir deshalb bei einem abwechslungsreichen Postenlauf verschiedene Jubla-Techniken kennen. Wir bauen aus Blachen wetterfeste Zelte, üben die wichtigsten Knoten und erfahren, welches Seil sich für welchen Zweck eignet. Ausserdem lernen wir, wie man Nachrichten morst, Karten richtig liest und orientieren uns mit dem Kompass. Natürlich darf auch unser Lagersong nicht fehlen, den wir gemeinsam üben.
Nach einem feinen Mittagessen wartet bereits das nächste Abenteuer auf uns. Beim grossen Capture the Flag treten vier Teams gegeneinander an. Mit viel Teamgeist, Geschick und cleveren Strategien versuchen sie, die Flaggen der anderen Mannschaften zu erobern und gleichzeitig ihre eigenen zu verteidigen.
Am Abend verwandelt sich unser Essbereich schliesslich in ein grosses Casino. An den verschiedenen Spieltischen versuchen die Kinder ihr Glück bei unterschiedlichen Spielen und setzen dabei ihr erspieltes Spielgeld geschickt ein. Mal gewinnt man eine Runde, mal verliert man, Spannung und Nervenkitzel gehören natürlich dazu. Wer sein ganzes Spielgeld verspielt hat, muss aber nicht traurig sein. Durch das Erfüllen einer kleinen Aufgabe kann jederzeit neues Spielgeld verdient werden, sodass alle bis zum Schluss mitspielen können.
Mit ihren Gewinnen besuchen die Kinder den Casino-Kiosk. Dort können sie ihr erspieltes Geld gegen verschiedene Süssigkeiten und Snacks eintauschen.
Gerade als wir denken, der Tag sei zu Ende und wir könnten zufrieden in unsere Schlafsäcke schlüpfen, geschieht etwas Unerwartetes.
Ein Zwerg tritt aus der Dunkelheit. Neben ihm stehen zwei geheimnisvolle, dunkle Gestalten. Mit ernster Stimme stellt er sich vor.
"Ich bin Thorin – der grosse Zwerg."
Er behauptet, dass er hinter all dem steckt. Er sei derjenige, der den Zwergen ihre Gefühle gestohlen habe. Unsere bisherigen Versuche? Völlig aussichtslos, meint er. Niemals würden wir die Gefühle zurückbringen können.
Noch bevor wir Fragen stellen können, verschwinden die drei wieder lautlos in der Dunkelheit.
Zurück bleiben wir mit unzähligen Gedanken.
Wer ist Thorin? Warum hat er den Zwergen ihre Gefühle genommen? Weshalb wendet sich ein Zwerg gegen sein eigenes Volk? Und wer sind diese geheimnisvollen dunklen Gestalten, die ihn begleiten?
Mit all diesen Fragen legen wir uns schlafen. Eines steht für uns jedoch fest: So leicht lassen wir uns nicht einschüchtern. Wir sind entschlossen, den Zwergen zu helfen, und wir werden nicht aufgeben, bevor ihre Gefühle zurückgekehrt sind.

Mastwurf Knoten lernen

Karten lesen

Capture the Flag

Punkte zählen

Capture the Flag

Gesichtsbemahlung

Casino-Abend

Casino-Abend

Casino-Abend

Casino-Abend
Sonntag 05. Juli
Aufbautag
Nach unserer ersten Nacht im Zwergendorf werden wir bereits am Morgen wieder von den Zwergen besucht. Obwohl sie sich sehr froh sind, dass wir da sind, müssen sie uns enttäuscht berichten, dass sie noch immer keine Gefühle wahrnehmen können. Auch das Glück scheint noch nicht ins Zwergendorf zurückgekehrt zu sein.
Gemeinsam überlegen wir, was wir tun können. Vielleicht fehlt dem Dorf einfach wieder etwas Leben? Also beschliessen wir, das Zwergendorf etwas zu verschönern.
Den ganzen Vormittag wird fleissig gewerkt, gemalt und gebaut. Es entstehen bunte Schilder, ein praktisches Schuhregal, gemütliche Bänkli und sogar eine Hollywoodschaukel. Die älteren Gruppen bauen zudem einen hängenden Sarasani mitten im Wald. Stück für Stück verwandelt sich das Zwergendorf in einen noch gemütlicheren Platz. Hoffentlich springt dabei auch etwas von unserer Freude auf die Zwerge über.
Am Nachmittag wird es dann ungewohnt offiziell. Beim Lagergericht dürfen im Voraus lustige Klagen eingereicht werden. Vor einem richtigen Gericht mit Richter:innen, Anwält:innen und Zeug:innen werden einige der kreativsten Fälle verhandelt. Ob wegen Schnarchens im Zimmer, verschwundener Socken oder anderer amüsanter "Vergehen", es wird viel gelacht und engagiert verhandelt.
Zum Abschluss des Tages geht es nochmals voller Energie hinaus ins Gelände. Bei einem grossen Geländespiel machen wir uns auf die Suche nach den Freunden der Zwerge. Gnome, Feen, Zwerge und sogar ein Einhorn flitzen über das Spielfeld und versuchen, den verschiedenen Gruppen zu entkommen. Gelingt es einer Gruppe, eines der Fabelwesen einzufangen, ist die Aufgabe aber noch nicht geschafft: Die Fabelwesen müssen bis zum nächsten Signal im eigenen Depot bleiben. Erst dann gibt es die verdienten Punkte.
Ganz so einfach machen es uns die Waldbewohner allerdings nicht. Immer wieder haben sie neue Wünsche. Mal möchten sie auf einem Stuhl sitzen, mal wünschen sie sich den Ausblick auf eine Menschenpyramide oder möchten auf andere Weise unterhalten werden. Mit den gesammelten Punkten können die Gruppen im Shop verschiedene Gegenstände kaufen, um den Aufenthalt der Fabelwesen noch angenehmer zu gestalten. Je wohler sie sich fühlen, desto länger bleiben sie im Depot, und desto mehr Punkte können gesammelt werden.
Müde, aber glücklich kehren wir am Abend in unsere Zimmer zurück. Auch wenn das Zwergendorf inzwischen viel gemütlicher aussieht, können die Zwerge ihre Gefühle noch immer nicht richtig spüren. Unsere bisherigen Versuche haben also wohl noch nicht ausgereicht. Morgen brauchen wir also eine neue Idee, vielleicht kommen wir der Lösung dann einen Schritt näher.

Löcher bohren

Lachen knüpfen

Knoten binden lernen

Sägen

Bohren

Herz

Geländespiel
Samstag 04. Juli
Auf ins Zwergendorf
Nach langer Vorfreude treffen wir uns am Morgen zur Besammlung und machen uns gemeinsam mit den öffentlichen Verkehrsmitteln auf den Weg ins Sommerlager. Bevor die Reise losgeht, dürfen alle Kinder ihr neues Lagershirt in Empfang nehmen. An dieser Stelle möchten wir uns nochmals ganz herzlich bei allen bedanken, die unsere "Support my Camp"-Aktion unterstützt haben. Dank eurer grosszügigen Unterstützung konnten wir die Lagershirts finanzieren, vielen herzlichen Dank!
Die Zugfahrt vergeht wie im Flug, denn überall wird geplaudert, gelacht und gespannt spekuliert, was uns in den nächsten zwei Wochen wohl erwarten wird.
Nach unserer Ankunft wartet noch eine kleine Wanderung auf uns. Mit vollgepackten Rucksäcken laufen wir gemeinsam zum Lagerplatz, wo wir herzlich empfangen werden. Kaum angekommen, richten wir unsere Zimmer ein und machen es uns für die kommenden Tage gemütlich.
Doch lange bleibt es nicht ruhig. Schon bald bekommen wir überraschenden Besuch: Einige Zwerge aus dem Dorf treten zu uns. Sie erzählen uns traurig, dass sie seit einiger Zeit kaum noch Gefühle wahrnehmen können. Das Glück scheint ihr Dorf verlassen zu haben und sie hoffen nun, dass wir ihnen helfen können, wieder Freude und Emotionen zu erleben.
Allerdings fällt den Zwergen sofort etwas auf: Auch wir kennen uns noch gar nicht alle richtig. Wie sollen wir den Zwergen zeigen, was die Jubla ausmacht, wenn wir selbst noch nicht zu einer grossen Gemeinschaft zusammengewachsen sind?
Also verbringen wir den Nachmittag damit, uns bei verschiedensten Spielen besser kennenzulernen. Gemeinsam lachen wir, lernen neue Namen und entdecken viele Gemeinsamkeiten. Langsam wächst unsere Lagergemeinschaft zusammen, und vielleicht springt dabei ja schon ein kleines bisschen Jubla-Glück auf die Zwerge über.
Am Abend verbringen wir die Zeit in unseren Gruppen. Gemeinsam besprechen wir die wichtigsten Lagerregeln, legen Zimmerregeln fest und erkunden das ganze Lagergelände. Natürlich bleibt danach auch noch genügend Zeit, um drinnen und draussen miteinander zu spielen und den ersten Lagertag gemütlich ausklingen zu lassen.
Mit vielen neuen Eindrücken, ersten Freundschaften und grosser Vorfreude auf alles, was noch kommt, schlüpfen wir in unsere Schlafsäcke.
Das Abenteuer im Zwergendorf hat begonnen.

Zugfahrt

Wanderung

Wanderung

Kennenlernen

Abendessen Vorspeise
